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Eingetragen von Administrator am 29.01.2017 um 10:47
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Wer war Broder Christiansen

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 Wer nach Broder Christiansen fragt, wer er war und was er tat, der schaue in das Lexikon von Brockhaus. Dort bekommt er folgende Auskunft: Dr. Broder Christiansen, deutscher Philosoph. Geboren am 09.07.1869 in Klixbüll, Nordfriesland, gestorben, am 06.06.1958 in München-Gauting. Dann folgt ein Teil seiner über 20 Publikationen. Trotz dieser Eintragung im Brockhaus war er erstaunlicherweise in Klixbüll völlig unbekannt. Eine Erklärung dafür mag sein, dass niemand einen 48-bändigen Brockhaus besaß und darin auch noch gezielt nach einem Broder Christiansen gesucht hat. Wie immer es auch war, dies änderte sich im Jahre 1997. In diesem Jahr feierte das Friedrich-Paulsen-Gymnasium in Niebüll sein 75-jähriges Bestehen. Ich war zu der Zeit Bürgermeister in Klixbüll und als solcher zu der Feier eingeladen. Der Festredner war der Staatssekretär Scherranz aus dem Kultusministerium in Kiel. Dieser sagte in seiner Rede unter anderem folgendes: »Die Vorgängerschule des Gymnasiums war die Wilhemschule in Deezbüll, der berühmteste Schüler dieser Schule war der international bekannte Philosoph Dr. Broder Christiansen aus Klixbüll.« Ich war bass erstaunt, denn ich hatte noch nie zuvor von diesem Mann gehört. Von nun an begann ich zu recherchieren. Ich wandte mich zunächst an das Gymnasium. Dort übergab mir der Direktor einen Zeitungsartikel aus dem Südtondern Tageblatt vom 10.06. 1958. Der damalige Direktor des Gymnasiums, Dr. Obsen-George, hatte darin einen langen Nachruf auf Dr. Broder Christiansen verfasst. Er schrieb: In dem stillen Knaben erwachte früh die Leidenschaft für die Mathematik. Den Euklid (griechischer Mathematiker um 500 vor Chr.) noch einmal zu erfinden und hinaufzuklettern in die oberen Stockwerke der Algebra. Dies war sein Ziel. Er schaffte es - ganz ohne Hilfe. Sein Lehrer in der kleinen, einklassigen Schule in Rückenstadt (kleiner Ortsteil von Klixbüll), konnte ihm nicht helfen, so weit reichte seine Ausbildung nicht. Sein Lehrer jedoch - sein Name war Johannsen - sorgte ganz offenbar dafür, dass der kleine Broder Bücher aus dem Reclamverlag bekam, mit deren Hilfe er sich weiterbilden konnte. Sein Bestreben war, dem Jungen den Besuch der Wilhelmschule in Deezbüll zu ermöglichen. Der Direktor Obsen-George schreibt dann am Schluss seines Nachrufes: ›Die Heimat möge ihrem großen Sohn friesischer Erde immer ein ehrendes Andenken bewahren.‹ Den weiteren Werdegang des Dr. Broder Christiansen, hat der Oberstudienrat und Heimatforscher Albert Panten, Niebüll, in einer Rede anlässlich der Gedenkfeier zum 50 ten Todestag von Broder Christiansen, am 07. 06. 2008, in Klixbüll, ausführlich geschildert. Die Rede wird an anderer Stelle dieses Berichtes widergegeben.
Wie gesagt, nach der Jubiläumsfeier des Friedrich-Paulsen-Gymnasiums begann ich zu recherchieren. Ich fand heraus, dass es Verwandte von Dr. Broder Christiansen in Niebüll gibt. Der Inhaber der Firma Andreas Petersen & Söhne, Landmaschinen, ist entfernt mit der Familie des Broder Christiansen verwandt. Diese Familie konnte mir entscheidend weiterhelfen. So sagte man mir, dass die Familie Christiansen in dem Haus von Günter Erichsen, Hauptstraße gewohnt hat. Der Vater war Uhrmacher und Landwirt.
 

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